30. Januar 2017 - Die besorgten Bürger

Am Samstag haben wir eine der wichtigsten und aufwendigsten Szenen unseres Filmes gedreht: die Demo der Bewegung Hagebut vor unserem Studio. Dankenswerterweise sind etwa 15 bis 20 Leute gekommen, um als Kleindarsteller mitzuwirken. Und es sind ein paar eindrucksvolle Persönlichkeiten dabei - inklusive deftiger Parolen!

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Die Menge rief ihre Parolen so laut, dass die Anwohner der Häuser im Hintergrund schon besorgt die Fenster öffneten. Die Polizei wurde aber nicht gerufen. Ich danke nochmals allen Beteiligten, dass sie an diesem kalten (aber zum Glück trockenen Tag) ein paar Stunden ausgeharrt haben.

Abends ging es dann noch weiter. Denn was macht unser Hausmeister Pornhagen nach Dienstschluss: Natürlich! Er geht erstmal in seiner Stammkneipe ein Bier trinken. Dafür haben wir die kleine Kneipe "Wandsbeker Hof" für den Dreh anmieten können, die normalerweise samstags gar nicht geöffnet ist. Auch hier haben wir dankenswerterweise diverse Statisten dabei gehabt, damit die Kneipe auch gut gefüllt ist.

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Die Szene ist eine Schlüsselszene, denn in dieser Kneipe hat Pornhagen eine Begegnung, die auch für das Alsterfilm-Studio fatale Folgen haben wird.

Und am Sonntag sind wir dann nach Blankenese gefahren und haben einen kurzen Dreh einer schmucken Villa gehabt (drei Häuser weiter wohnt Til Schweiger). Dies ist das Anwesen des Hagebut-Anführers Wienand, der per Telefon finstere Pläne schmiedet.

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Gut 2/3 des Filmes sind inzwischen im Kasten. So langsam fügt sich alles zu einem Ganzen zusammen. Auch wenn es eine aufregende Erfahrung ist, so sind wir doch alle froh und erleichtert, wenn die letzte Klappe geschlagen wurde. Ein bisschen Arbeit liegt aber noch vor uns!